Das Frühstück auf dem Schiff mit Blick auf den Hafen hat was und stärkt uns ausreichend für die „Free Walking Tour”, die wir gebucht haben.

In gut zwei Stunden erfahren wir viel über die Geschichte Rijekas, die Gemeinsamkeiten mit der von Triest aufweist, aber heute noch stark von der kommunistischen Herrschaft als Teil Jugoslawiens geprägt ist. Erst vor kurzer Zeit wurde erstmals eine Bürgermeisterin gewählt, die nicht der ehemaligen kommunistischen Partei angehört. 

Anschließend folgen wir dem Tipp unseres Tour Guides, die Treppen zur Festung Trsat hochzusteigen — bei herrlichstem, wenn auch geradezu stürmischem Wetter (es herrscht der Bora-Wind, der ordentlich Luft in die Stadt bläst) ist das eine hervorragende Idee, der Ausblick ist atemberaubend!

Unten am Hafen laufen derweil die letzten Vorbereitungen für die Zielankunft der 3. Etappe des CroRace.

Die kleine Aussichtsplattform vor dem Konferenzsaal unseres Botels ist ideal positioniert, um die Zielgerade im Blick zu haben, und o Wunder, wir dürfen sie mit Getränken versorgt in Beschlag nehmen. 

So sitzen wir ganz entspannt bis zum Zieleinlauf auf unserer Empore. Im Anschluss spazieren wir zum Ziel, vorbei an den Teamfahrzeugen mit all den edlen Gefährten auf dem Dach, und verfolgen die Siegerehrungen. Besser hätten wir es auch nicht hinkriegen können, wenn wir die Etappe bewusst hätten ansteuern wollen. 

Danach ist noch mal ein bisschen „Schreibtisch” im Frühstücksraum angesagt, eine Zeitlang begleitet von Soundcheck im Festsaal über uns. 

Zum Abendessen gelüstet es uns heute mal wieder nach Pizza, für die wir trotz einiger Versuche, ein anderes Lokal anzusteuern, wieder im Maslina landen und nicht enttäuscht werden.