Heute steht eine Bootsfahrt nach Dubrovnik an, für die wir uns mit einem richtig guten Frühstück vor unserem Hotel rüsten.
Am Hafen erwartet uns ein Katamaran — von außen immer recht eindrucksvoll, aber für uns Passagiere heißt das leider, dass man wie im Flugzeug auf festen Sitzen „eingesperrt” ist, ohne Außenbereich.
Dafür geht die Fahrt recht zügig vonstatten, durch die vielfältige Inselwelt vor Kratien.
Wir passieren unter anderem Hvar und Korčula, die ganz sicher auch einen Besuch wert wären, und kommen nach 5 Stunden in Dubrovnik an.
Wir spazieren los Richtung Altstadt bzw. Hotel — da wir nichts vorgebucht hatten, ist die Altstadt ausgebucht bzw. gänzlich unerschwinglich, und so erklimmen wir nach einer Kaffeepause einen Hügel zum Hotel Lero.
Wir beschließen, uns erstmal einfach so auf die Altstadt einzulassen, und laufen den Weg runter, entlang der teils recht spektakulären Küste, gesäumt von Edelresorts und Luxusvillen.
Die Altstadt ist gegenüber Split noch einmal deutlich enger und voller, abgehend von den Hauptwegen führen unzählige Gassen steil die Hänge hinauf, und unvermittelt steht man wahlweise auf einem großen Platz oder vor einer Kirche oder einem Palast.
Eindrucksvoll, aber irgendwie auch ein bisschen verrückt, weil so jede Spur von „normalem Leben” fehlt.
Wir lassen uns einmal durch die Gassen treiben und beschließen dann, zum Essen zu unserem Hotel zurückzukehren, bequemerweise mit dem Bus, dessen Netz und Ticketsystem Heinz ausklamüsert hat.
Das „Taj Mahal Bosnian Cuisine” hat uns schon bei der Ankunft gelockt, und wir werden nicht enttäuscht, das Essen ist großartig. Spinatquiche, Cevapi, Grillgemüse und zum Abschluss Baklava … passt, der Tag kann ruhig ausklingen.























