Der Nachtzug bummelt sich jenseits der Schnellstrecke durch die neblige Toskana und liefert uns um 10:45 Uhr in Roma Termini ab.
Wir sind also wieder mal auf Stippvisite in der ewigen Stadt und fühlen uns sofort heimisch. Im NH Collection Hotel am Bahnhof geben wir kurz unser Gepäck ab und laufen dann los Richtung Pantheon, dessen Besuch uns schon zweimal verwehrt wurde wegen Veranstaltungen. Diesmal klappt es, und mit Audioguide lassen wir das beeindruckende Gebäude auf uns wirken.
Zu Fuß laufen wir zum Hotel zurück, checken ein und planen den restlichen Tag. Wir entscheiden uns für das Stadio di Domiziano unter der Piazza die Navona, die Überreste eines einst riesigen Stadions für bis zu 30.000 Zuschauer, seit Jahrhunderten überbaut, aber in einer beeindruckenden Ausgrabung „rekonstruiiert“ und in tollen 3-D-Videodarstellungen visualisiert.
Zum Essen spazieren wir in das Viertel Trastevere, das sehr bunt und locker daherkommt, obwohl auch dort viele Lokale mit Heizpilzen und „Animateuren“ aufwarten.
Wir entscheiden uns für das eher unscheinbare Papa Re, das uns nicht enttäuscht — Antipasti, Pasta, Polpette, Artischocke und Aubergine, gekrönt mit Tiramisu. Bis auf Pasta alles geteilte Einzelportionen, ansonsten hätte uns das komplett überfordert.
Zurück geht es im Bus, ausreichende Bettschwere ist vorhanden …