Nach einem Frühstück im schattigen Außenbereich geht es mit dem Zug nach Wehlen. Von dort machen wir uns auf den Weg hoch zum Kleinen Bärenstein. Der Weg führt über gut „gehbare“ Wanderwege, teilweise mit Treppen zunächst durch waldiges Gelände, später aber auch über recht offene Felder, was bei den stetig steigenden Temperaturen schnell ganz schön anstrengend wird.
Der Blick von oben lohnt sich aber unbedingt, ebenso wie die Stationen aus der Zeit der Widerstandsbewegung im 2. Weltkrieg ‑ in der Grenzregion waren sowohl kommunistische als auch sozialistische Gruppen aktiv, die sich dem Hitlerregime entgegenstellten und Menschen und Material über die Grenze schmuggelten.
Die 17 km hatten es angesichts der Temperaturen um die 35 °C wirklich in sich, die Kaltgetränke am Abend waren mehr als verdient.